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Aktuelles
12.04.2017, 13:41 Uhr
Bildungspaket Bayern
München
Bayern investiert kräftig in die Bildung – Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium.
Bildung ist und bleibt ein Investitionsschwerpunkt in Bayern. Von 2008 bis 2016 gab es rund 7.000 zusätzliche Lehrerstellen. Mit dem neu beschlossenen Bildungspaket wird der Freistaat in den nächsten Jahren weitere 2.000 Lehrerstellen schaffen. Das neue Bildungspaket umfasst neben diesen Verbesserungen, von denen alle Schularten profitieren, auch die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums.

Das Kultusministerium hat in den letzten Monaten einen intensiven Dialog mit Eltern, Schülern und Lehrern zur Weiterentwicklung des Gymnasiums geführt. Das Ergebnis ist, dass sich die meisten mehr Zeit bis zum Abitur wünschen. Staatssekretär Georg Eisenreich: „Künftig soll daher das Gymnasium auf neun Jahre angelegt sein, aber für Schüler, die das möchten, auch die Möglichkeit der Verkürzung auf acht Jahre bestehen.“

Für die Schüler, die im Herbst in das Gymnasium kommen, wird es wieder ein neunjähriges Gymnasium von Klasse 5 bis 13 geben. Durch das zusätzliche Jahr wird der Nachmittagsunterricht in der Unter- und Mittelstufe reduziert. Dadurch haben die Schüler künftig mehr Zeit für ein Engagement in und außerhalb der Schule, z. B. für Sport, Musik oder das Ehrenamt. Das zusätzliche Jahr schafft auch mehr Raum sowohl zum vertieften Lernen und Kompetenzerwerb als auch für die Persönlichkeitsbildung. Es werden zum einen die Kernfächer (Deutsch, Mathe, Fremdsprache) zum anderen wichtige Bereiche wie die digitale Bildung, die politische Bildung oder auch die Studien- und Berufsorientierung gestärkt. Dennoch gibt es Schüler, die das Gymnasium in acht Jahren durchlaufen oder ein Auslandsjahr machen möchten. Sie werden in der 9. und 10. Klasse mit zusätzlichen Förderangeboten unterstützt, damit sie die 11. Klasse auslassen und von der 10. Klasse direkt in die 12. Klasse wechseln können.

Staatssekretär Georg Eisenreich: „Das bayerische Gymnasium ist damit zeitgemäß aufgestellt und bleibt Maßstab für Bildungsqualität in Deutschland.“

Die Staatsregierung hat auch die Schüler aller anderen Schularten im Blick: Die Grundschulen, an denen die Jüngsten ihren Bildungsweg starten; die Mittelschulen und die Realschulen, die die Schüler sehr gut auf eine berufliche Ausbildung oder auf die berufliche Oberschule vorbereiten. Die berufliche Bildung, die ein Pfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolges ist und um die man uns weltweit beneidet. Wichtig sind uns auch die Kinder mit Behinderungen und mit besonderem Förderbedarf: Sie finden an den Förderschulen oder an der Regelschule gute Bildungsangebote. Für diese Schularten sind im Bildungspaket rund 1.000 neue Lehrerstellen für weitere Verbesserungen vorgesehen. „Mit diesem Bildungspaket stellt Bayern die Weichen für die Zukunft der bayerischen Schulen", so Georg Eisenreich.